FAIRE SCHOKOLADE

Schokolade schmeckt erst dann richtig gut, wenn du weißt, dass deine Choco-Cravings weniger zur Erderwärmung beitragen. Deshalb kämpfen wir für Schokolade, von der die Erde nicht schmilzt. Wir machen die allerleckerste pflanzliche Schokolade und gehen gemeinsam mit Kakaobauern gegen Entwaldung vor.

UNSER KAKAO

Unser Kakao kommt aus Westafrika, genauer gesagt von der Elfenbeinküste. Obwohl Kakao für Bauern in dieser Region eine wichtige Einkommensquelle ist, geht er oft mit Problemen wie Armut, Entwaldung und Kinderarbeit einher.

Wir kaufen unseren Kakao über ein rückverfolgbares und nachhaltiges Netzwerk ein. Das bedeutet, dass wir die Herkunft der Kakaobohnen genau bis zu den Bauern in unserem Netzwerk zurückverfolgen können. So wissen wir, woher der Kakao kommt und was in unserer Produktionskette passiert.

ENTWALDUNG ENTGEGENWIRKEN

Bauern in Westafrika haben oft zu wenig Mittel und Wissen, um ihr Land gut zu pflegen. Dadurch laugt der Boden aus, was zu geringeren Erträgen führt. Um ihr Einkommen zu sichern, weiten sie ihre Anbaufläche aus, was manchmal zulasten des Regenwaldes geht. Das hat negative Folgen für Natur und Klima.

Um Entwaldung entgegenzuwirken, nutzen wir GPS-Technologie, um die Grenzen von Kakaoplantagen genau zu kartieren. Bei Veränderungen außerhalb dieser Grenzen können wir schnell eingreifen und bei Bedarf Korrekturmaßnahmen ergreifen.

Darüber hinaus verlangt die Rainforest Alliance, dass Bauern mehr einheimische Bäume pflanzen, und fördert Agroforstwirtschaft, bei der Schattenbäume zwischen die Kakaopflanzen gesetzt werden. Das schützt die Natur und erhöht die Biodiversität.

NACHHALTIGERE LANDWIRTSCHAFT

Dürre, Schädlinge und Krankheiten können die Kakaoernte erheblich verringern, und ein schlechtes Jahr kann für Kakaobauern, die ohnehin wenig verdienen, sehr hart sein.

Die Rainforest Alliance zeigt Bauern, wie sie diese Bedrohungen mit natürlichen Bekämpfungsmethoden angehen können. Das spart teure und schädliche Chemikalien und verbessert den Boden, was zu besseren Ernten und höheren Einkommen führt.

Außerdem lernen Bauern, ihr Einkommen zu streuen, indem sie andere Kulturen anbauen, Tiere halten oder Honig produzieren. Das gibt ihnen mehr Sicherheit, wenn eine Ernte schlecht ausfällt.

BAUERN STÄRKEN

Bauern erhalten Schulungen, um Produktivität und Gesundheit ihrer Plantagen zu verbessern, damit auch die nächsten Generationen vom Kakaoanbau leben können. Sie lernen zum Beispiel, wie wichtig der Schnitt für die Gesundheit der Kakaobäume ist, was Ertrag und Qualität verbessert.

Zudem erhalten die Bauern eine zusätzliche Prämie über dem Marktpreis für Kakao. Sie können selbst entscheiden, wofür sie diese Prämie einsetzen: für Investitionen in ihren Hof, ihre Familie oder andere Ausgaben.

KINDERARBEIT BEKÄMPFEN

Kinderarbeit ist im Kakaosektor in Westafrika leider immer noch ein großes Problem. Auf Rainforest-Alliance-zertifizierten Höfen ist Kinderarbeit streng verboten. Aber es wird mehr getan als nur verboten: Man arbeitet mit den Bauern zusammen, um Kinderarbeit aktiv zu verhindern und anzugehen.

Höfe richten interne Komitees ein, die prüfen, ob Kinder zur Schule gehen und nicht auf dem Feld arbeiten. Wird dennoch ein Fall von Kinderarbeit entdeckt, werden sofort Maßnahmen ergriffen, um ihn zu beheben und eine Wiederholung zu verhindern.